Das Saarland trauert um Helmut Hector

Helmut HectorNachruf für Helmut Hector

„Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung;

aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in stille Freude.

Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.“

 

Das Saarland trauert um Helmut Hector, der am 21. Mai 2012 nach schwerer Krankheit über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Als Vorsitzender der Reitgemeinschaft St. Georg Untere Saar Dillingen und erfolgreicher Turnier-Kutschfahrer hat er sich zeit seines Lebens im saarländischen Pferdesport verdient gemacht. Sein Tod hinterlässt im Leben all derer, die das Glück hatten ihn kennen lernen zu dürfen, eine große Lücke – in unseren Herzen aber lebt er für immer weiter. hch 

Sportmotorischer Test für Reiter

"Mach Dich fit für den Ritt"

Der Fitnesstest für den D-Kader geht in die 2. Runde. Am 02. Juli 2012 haben nun auch alle Reiter die Möglichkeit ihre Fitness unter Beweis zu stellen. Ab 16.30 Uhr beginnt das gemeinsame Training, in der Hermann-Neuberger-Sportschule, mit anschließendem Test. Für D-Kaderreiter ist die Teilnahme verpflichtend und kostenfrei. Nicht-Kadermitglieder können für einen Unkostenbeitrag in Höhe von 5,- € auch an Training und Test teilnehmen. Um Anmeldung wird gebeten. Einfach eine Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

4. ARC-Dressurfestival und Deutsche Meisterschaften Para-Equestrian für gehandicapte Dressurreiter auf dem Linslerhof

Dr. Angelika TrabertMeisterlich geht es vom 7. bis 10. Juni auf dem Linslerhof in Überherrn zu. Denn im Rahmen seines vierten Dressurfestivals richtet der ARC, der Akademische Reitclub der Universität des Saarlandes, dort die Deutschen Meisterschaften Para-Equestrian für Dressurreiter mit Handicap aus. Da diese Veranstaltung die letzte Qualifikation für die Paralympics in London ist, hat sie einen besonders hohen Stellenwert und zieht nicht nur nationale, sondern auch internationale Teilnehmer an. Die Meisterschaften sind schon zum zweiten Mal in Überherrn zu Gast und finden erneut unter der Ägide des Deutschen Kuratoriums für Therapeutisches Reiten (DKThR) und seines Vorsitzenden Dr. Jan Holger Holtschmit statt. 1970 gegründet ist das DKThR ein gemeinnütziger Verein mit rund 3000 Mitgliedern, der das Therapeutische Reiten fördert. Darunter versteht man den Einsatz des Reitens zur Linderung und Heilung psychosozialer Probleme und Störungen sowie bei der Behandlung von körperlichen Behinderungen. Im Vordergrund steht dabei die Heilung und Förderung der geistigen, sozialen und körperlichen Entwicklung. Neben dem medizinischen, pädagogischen und psychologischen Nutzen der sogenannten Hippotherapie gibt es aber auch noch eine sportliche Komponente, die im Rahmen des ARC-Dressurfestivals zum Tragen kommt. Denn auch Menschen mit Handicap können das Reiten, Fahren und sogar Voltigieren erlernen. Der Pferdesport gehört zu den wenigen Sportarten, die Behinderte und Nicht-Behinderte gemeinsam ausüben können. Während im Breitensport die sinnvolle Freizeitgestaltung mit dem Pferd im Vordergrund steht, nehmen behinderte Reiter im Leistungssport an Regelturnieren, bei denen sie sich mit nicht-behinderten Sportlern messen, wie auch an Behindertenturnieren teil. Für einen fairen Wettkampf wird eine Einteilung in die Wettkampfklassen "Grades" vorgenommen, die sich nach der Schwere der Behinderung richtet. Der Begriff „Para-Equestrian“ umfasst dabei das Dressurreiten und der Fahrsport für Menschen mit Handicap. 2006 ist das „Para-Equestrian“ im Weltreiterverband FEI (Fédération Equestre Internationale) als achte Disziplin zu Dressur, Springen, Vielseitigkeit, Fahren, Voltigieren, Distanzreiten und Reining hinzugekommen. Das DKThR betreut und organisiert den Reitsport für gehandicapte Menschen. Es unterstützt sie bei Ausbildung und Training, bei Wettkampforganisation und Wettkampffinanzierung. Da Dr. Holtschmit beim DKThR wie auch beim ARC den Vorsitz führt, laufen die Fäden für das Dressurfestival und die Para-Equestrian Meisterschaft auf dem Linslerhof bei ihm zusammen. Das viertägige Freilandevent startet am 7. Juni mit einem „Regionaltag“. Neben einer L*-Dressur für Amateure, die als Qualifikation für den ARC Ü 30-Cup deklariert ist, sind eine L**- und eine M*-Dressur ausgeschrieben. Vom 8. bis 10. Juni geht es dann beim Dressurfestival und den Meisterschaften rund. So stehen für die Dressurreiter mit körperlicher Behinderung, die je nach Schwere ihres Handicaps in die Grades Ia/ Ib, II, III und IV eingeteilt sind, jeweils eine Einlaufprüfung und zwei Wertungen auf dem Programm. Die Reiter ohne Handicap treten in einer M**-Dressur, der S*-Dressur „Prix St. Georg –Liselotte-Kanehl-Gedächtnispreis“, der S**-Dressur „Intermediaire I-Kür“, der S***-Dressur „Grand Prix de Dressage“ und der S***-Dressur „Grand Prix Special“ an. Dass so viele Grand Prix-Prüfungen bei einem einzigen Turnier angeboten werden, ist im Saarland wie auch über dessen Grenzen hinaus eine Seltenheit und macht das ARC-Dressurfestival damit zu etwas ganz Besonderem. Für die Nachwuchspferde, die sich zudem in einer L- und einer M-Dressurpferdeprüfung für das Bundeschampionat des Deutschen Dressurpferdes qualifizieren können, bietet der ARC eine weitere S*-Dressur an. Somit wird den Zuschauern in insgesamt 24 Prüfungen vier Tage lang Dressursport auf höchstem Niveau geboten. hch

Saarländische Buschreiter erfolgreich in Pfalz


Egal ob auf Hofgut Petersau oder auf der Hasslocher Pfalzmühle – die saarländischen Buschreiter zeigten ihren pfälzischen Konkurrenten gekonnt, aus welch hervorragendem Holz sie geschnitzt sind. So wurde Isabel Theobald beim Vielseitigkeitsturnier (Austragung der Landesjugendschärpe) auf Hofgut Petersau, das am 1. Mai stattfand, souverän Dritte in der kombinierten Prüfung der Klasse A. Einen guten zehnten Platz erritt sich dort Leonie Ames in der kombinierten Prüfung der Klasse E. Auch in Hassloch waren die Saarländer stark, allen voran Birgit Hohlweg. Beim Vielseitigkeitsturnier auf der Pfalzmühle, in dessen Rahmen vom 4. bis 6. Mai die pfälzischen Landesmeisterschaften ausgetragen wurden, holte sie sich auf ihrem Hannes den Sieg in der A-Vielseitigkeit und wurde in derselben
Prüfung mit Marcellino noch Dritte. Des Weiteren durfte sich das Saarland hier mit Angela Keith und Ira John noch über die Plätze acht und zehn freuen. hch        

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